Förderkonzept der Steinmühle
Förderkonzept der Steinmühle
Die Schule hat in den vergangenen Jahren ein Förderkonzept entwickelt, das auf jahrzehntelangen Erfahrungen aufbaut und jüngste Entwicklungen berücksichtigt. Wichtig für die Weiterentwicklung unserer Schule war die intensive Auseinandersetzung mit den Ergebnissen der ersten PISA-Studie, an der auch die Steinmühle teilgenommen hatte.
Die Früchte dieses Systems in den letzten Jahren:
- ein auffälliger Rückgang der Nichtversetzungen
- vermehrt feststellbare auffällig positive Schülerleistungen
- die Steinmühle als Trägerin des Gütesiegels Hochbegabung
Fördern bedeutet demnach für uns:
- die Etablierung einer Lernkultur des Forderns und Förderns,
- dass wir Schüler herausfordern, fördern und stärken wollen,
- dass das Fördersystem sich durch Individualisierung und Flexibilität auszeichnet,
- dass wir zeitnah mit geeigneten Maßnahmen reagieren wollen, wenn fachliche Schwächen und/oder persönliche Probleme bei Schülern erkennbar werden,
- dass es das Ziel des Förderkonzeptes ist, die Nichtversetzung möglichst zu vermeiden,
- dass es wichtig ist, das Förderkonzept als eine feste Struktur in den Jahrgangsstufen zu verankern.
Fördern setzt an:
- bei einem vollen und garantierten Unterrichtsangebot. Die Steinmühle hat zusätzlich zur Stundentafel des Landes Hessen in den Klasse 5-9 zur Förderung und Beratung der Schüler pro Klasse jeweils zwei bis drei Unterrichtsstunden im Stundenplan fest verankert.
- bei einer Unterrichtsgarantie durch einen überlegten Vertretungsunterricht. Sind Lehrer oder Lehrerinnen durch Krankheit oder Fortbildungsmaßnahmen verhindert, so wird der ausgefallene Unterricht grundsätzlich als Fachunterricht vertreten. Dies gilt auch für die Oberstufe.
Konkret bedeutet dies für die einzelnen Jahrgangsstufen:
Klassen 5:
1. Eine zusätzliche Förder-Doppelstunde in Deutsch und Mathematik sowie im Bereich „Begabungen herausfordern“
2. Eine Doppelstunde, in denen begabtere Schülerinnen und Schüler Herausforderungen begegnen können
3. In zwei Mathematikstunden einen zusätzlichen Mathematiklehrer, der für Einzelförderung von Schülern zur Verfügung steht
Klassen 6:
1. Zweiwöchentlich weiterhin eine zusätzliche Förder-Doppelstunde in den Deutsch und Mathematik
2. Eine Doppelstunde, in denen begabtere Schülerinnen und Schüler Herausforderungen begegnen können
3. In zwei Mathematik- und zwei Deutschstunden je einen zusätzlichen Fachlehrer, der für Einzelförderung von Schülern zur Verfügung steht
Klassen 7-9:
1. Angebot von 10 einstündigen Förderkursen in den Hauptfächern, in die sich die Schülerinnen und Schüler einwählen
2. Feste Beratungsstunden in den Hauptfächern, in denen die Schülerinnen und Schüler in Einzelfragen Lehrer beanspruchen können
Für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I gibt es regelmäßig „Klassenlehrergespräche“, in denen Lernfortschritt und Lernprobleme besprochen und ggf. Maßnahmen veranlasst werden.
Oberstufe
Eingangsphase E1 und E2
Durch Zusatzstunden in einzelnen Hauptfächern können zu Beginn der Oberstufe Defizite ausgeglichen werden, in Profilvorbereitungskursen werden die Schülerinnen und Schüler auf die Methodik ihrer „Profilfächer“ vorbereitet.
Darüber hinaus bietet der Wahlunterricht den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an ihren Defiziten zu arbeiten (zum Beispiel im Bereich der Naturwissenschaften oder beim Schreiben) oder ihre Stärken auszubauen (zum Beispiel im Bereich Mathematik oder beim Erwerb internationaler Fremdsprachen-Diplome).
Qualifikationsphase Q1 – Q4
Wie bereits in der Jahrgangsstufe 11 gibt es auch in der Qualifikationsphase ein engmaschiges Beratungssystem, sodass ggf. rechtzeitig geeignete Maßnahmen verabredet werden können. In vier Konferenzen im Schuljahr wird die Situation aller Schüler festgestellt und bei Bedarf beraten.


