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Schularbeitsprogramm Landschulheim Steinmühle 2008 – 2012

1. Lernen in der Unterstufe

 

Bewährtes behalten:

1. Die kleinen Klassen ermöglichen eine gute Kommunikation zwischen Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schülern (Nachfolgend meint die grammatische Form „Lehrer“, Schüler“, etc. immer auch Lehrerinnen, Schülerinnen, etc.).

 

2. Klassenlehrer beginnen und beenden mit ihren Klassen die Woche.

 

3. Die Doppelstunden, die Pausen und die Mittagsfreizeitangebote rhythmisieren den Schultag in der GTS.

 

4. Die Öffnung des Unterrichts erfolgt durch außerunterrichtliche Veranstaltungen an anderen Lernorten und durch die Einbindung von Projekttagen und Projekten in den Unterricht.

 

5. Schüler und Lehrer schätzen einen gut strukturierten Unterricht. Engagement und Freude am Beruf ist weiter der Anspruch der Lehrkräfte.

 

6. Schüler und Lehrer halten ein positives Unterrichtsklima für wichtig.

 

• Die Teams erarbeiten Maßnahmen, die das unterrichtliche Arbeitsklima und die Konzentrationsfähigkeit der Schüler verbessern. Dazu wird ein Regelwerk erstellt, das zu Beginn des Schuljahres entwickelt und ausgehängt und durch ständige Einübung von Lehrerinnen und Lehrern und Schülerinnen und Schüler eingehalten wird.

• In den Doppelstunden gibt es eine kurze Unterbrechung, die für Entspannungs- und Konzentrationsübungen genutzt werden kann.

• Das Vermitteln von Arbeits- und Lerntechniken ist in den Unterricht integriert.

• Die Teams achten auf Methodenvielfalt und ermöglichen Lernen in unterschiedlichen Sozialformen.

• Die Ergebnissicherung erfolgt in unterschiedlicher Form, die u.a. die Präsentation einschließt.

• Die Individualisierung des Unterrichts ist ein Anliegen, das sich besonders gut im Förderunterricht (3:2) realisieren lässt.

Für die innere Differenzierung ist die Methodenvielfalt ein hilfreiches Instrument. Die Beteiligung der Schülerinnen und Schüler soll besonders im Rahmen der Freiarbeit und im Projektunterricht zur Geltung kommen.

 

7. Die Zusammenarbeit im Team ist grundlegend.

 

• Die Mitglieder eines Teams pflegen einerseits einen engen Informationsaustausch mit den anderen Teams, nutzen schon gemachte Erfahrungen (Projekte, Materialien) und gleichen ihre Arbeit auf einer GTS-Konferenz ab (1 x halbjährlich). Sie halten Kontakt zu den Fachschaften, die z. B. didaktisch-methodische Umsetzungsformen thematisieren können, indem gelungene Unterrichtseinheiten vorgestellt und Materialien ausgetauscht werden.

• Um eine nachhaltige Verbesserung der Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern zu erreichen, soll im Jahrgang 5 eine gemeinsame Unternehmung mit Schülern, Eltern und Lehrern durchgeführt werden.

 

8. Die Schulleitung unterstützt die Teamarbeit.

 

• Das Schulleitungsteam soll in Abstimmung mit dem Vorstand und der Geschäftsleitung die Ausstattung mit Medien und Gestaltung der Klassenräume und der Fachräume auf einem guten Stand halten und Vorschläge der Teams und Schüler einholen.

• Der Schulleiter soll bei Neuaufnahmen von Schülern im laufenden Schuljahr den Klassenlehrer beratend hinzuziehen.

• Die Schulleitung soll bei der Unterrichtsverteilung die Anzahl der Teammitglieder möglichst gering halten.

• Sie soll über die Arbeit der Teams informiert sein, ggf. Protokolle der Sitzungen einsehen können.

• Sie soll Maßnahmen zur Selbstevaluation von Unterricht fördern und Fortbildungsvorhaben unterstützen.

 

Verbesserungen erreichen:

siehe Beschlüsse zum Kerncurriculum (Öffnungsklausel).

 

2. Lernen in der Mittelstufe

 

Bewährtes behalten:

 

Schüler, Eltern und Lehrer schätzen das Prinzip der Öffnung des Unterrichts.

 

1. Die kleinen Klassen ermöglichen eine gute Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern.

 

2. Elemente des offenen Unterrichts wie u. a. projektorientierter Unterricht und Besuch außerschulischer Lernorte werden beibehalten und gepflegt. Dazu gehören auch die Austauschfahrten (z.B. USA).

 

3. Standard sind

im 7. Jahrgang:

 

• das einwöchige Sozialpraktikum, das im Rahmen des PoWi-Unterrichts vor- und nachbereitet wird.

• die Theaterwerkstatt, ein gemeinsames Projekt der drei 7. Klassen mit einer Aufführung am Ende des Schuljahres.

• das Rudern

 

im 8. Jahrgang:

 

• die Jahresarbeit „Wasser“ - ein fächerübergreifendes Projekt: Deutsch (Leitfach), Chemie, Erdkunde, Methodentraining.

Die operative Verantwortung liegt bei den Kollegen der genannten Fächer.

Die jährliche Initiierung, Koordinierung und Evaluierung liegt bei der pädagogischen Leitung.

 

im 9. Jahrgang:

 

• das zweieinhalbwöchige Betriebspraktikum mit Bericht: Die operative Verantwortung liegt bei den Politik-und-Wirtschaft-Lehrkräften.

Die jährliche Initiierung, Koordinierung und Evaluierung liegt bei Frau Stechmann. Frau Stechmann informiert jährlich die Schulleitung über die Entwicklung.

• ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema AIDS (Biologie und PoWi).

Die jährliche Initiierung, Koordinierung und Evaluierung liegt bei der Pädagogischen Leitung.

 

4. Zu Beginn des Schuljahres finden möglichst drei Projekttage statt, in jedem zweiten Jahr als Kulturprojekttage.

Bei der Themenfindung und der Vorbereitung werden die Schüler beteiligt.

Die Durchführung und Evaluierung liegt bei der Pädagogischen Leitung.

 

5. Die Steinmühle bietet ab dem 8. Schuljahr bilingualen Sach-/Fachunterricht auf Englisch an: 8. Jahrgang Geschichte auf Englisch, 9. Jahrgang Biologie auf Englisch.

 

3. Lernen in der Oberstufe

 

Bewährtes behalten:

 

• Das Engagement der Lehrer

• Das Lehrer-Schüler-Verhältnis

• Die Doppelstunden

• Eine konstruktive Arbeitsatmosphäre

 

Stufe E1 + E2 (Einführungsphase)

 

In der Einführungsphase (E1 und E2) werden im ersten Schulhalbjahr zwei zusätzliche Stunden zur (Kompensation) angeboten. Diese werden im zweiten Halbjahr durch Profilstunden abgelöst. (Vorbereitung auf die Qualifikationsphase und die Profile).

 

In der Übersicht:

 

E1 E2

Klasse a + 1 Std. Englisch 1 Std. Mathematik 2 Profilstunden für profilrelevante Unterrichts- und Arbeitsmethoden.

Ein profilbezogenes Projekt

Klasse b + 1 Std. Englisch 1 Std. Mathematik

Klasse c + 1 Std. Englisch 1 Std. Mathematik

Klasse d + 1 Std. Deutsch 1 Std. Englisch

 

Die Lehrkräfte der zukünftigen Profileistungskurse unterrichten möglichst die Profilstunden.

 

Die Stufen Q1 – Q4 (Qualifikationsphase)

In der Stufe E2 wählen die Schülerinnen und Schüler nach intensiver Beratung durch die Tutor/innen, Aufgabenfeldleiter und Studienleiterin ein Profil. Ein Profil setzt sich aus einem Leistungskurs und zwei Pflicht-Grundkursen zusammen. Die Zusammensetzung der Profile wurde auf der Gesamtkonferenz am 13. März 2007 für eine Erprobungsphase von zwei Jahren beschlossen. Während dieser Zeit wird die Arbeit / der Unterricht in den Profilen in Form von Befragungen durch das Oberstufenteam evaluiert.

Im Rahmen der schulinternen Lehrerfortbildung am 5. Oktober 2007 haben die Lehrer, die in den Profilen bzw. in der Einführungsphase unterrichten, mögliche Inhalte und Projekte des fächerübergreifenden und sozialen Lernens in den einzelnen Profilgruppen erarbeitet. Die Ergebnisse werden festgehalten, im Unterricht realisiert, in der Folge ausgewertet und weiterentwickelt.

 

Verbesserungen erreichen:

 

• Schüler und Lehrkräfte erachten Transparenz des Unterrichts für wichtig.

• Eine gemeinsame Reflexion des anspruchsvollen Lehr-Lernprozesses soll in regelmäßigen Abständen erfolgen und deren Ergebnisse für den folgenden Unterricht berücksichtigt werden.

• Geeignete Evaluationsmaterialien werden zur Verfügung gestellt.

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Das vollständige Schularbeitsprogramm kann hier heruntergeladen werden: