Kunst
Der Kunstunterricht am Landschulheim Steinmühle ist gekennzeichnet durch seine methodische Vielfalt und bewährten Praxisformen. Sowohl die theoretische Auseinandersetzung als auch produktorientierte Verfahren wie z.B. Zeichnen, Malen, Skulptieren und Kollagieren stehen im permanenten Wechselverhältnis.
In der Sekundarstufe I steht das subjektbezogene, konkrete Tun im Vordergrund, um das visuelle und haptische Ausdrucksvermögen der Schülerinnen und Schüler zu fördern. In diesem Sinne können z.B. unter dem Motto „Meine kleine Welt“ und „Mein Lieblingsstar“ in der Jahrgangsstufe 7 persönliche Vorlieben in das Unterrichtsgeschehen einbezogen werden, was für die Schüler spannender wirkt.
Im Wahlpflichtunterricht Theater/ Kulisse können Fertigkeiten des Kunstunterrichts jahrgangs- und fächerübergreifend von den Schülern der Jahrgänge 8 bis 9 eingebracht werden. So entstehen farbenfrohe Kulissen und Plakate für die Schulgemeinde.
Die Sekundarstufe II eröffnet durch die Betrachtung kunsthistorischer Werke auch Einblicke in den jeweiligen gesellschaftlichen Kontext. So können die sich verändernden „Menschenbilder“ im Wandel der Zeit erkannt und in kritischer Aktualisierung und Neuinterpretation individuelle Nachbilder produziert werden.
Medientheoretische Auseinandersetzungen mit Plakaten, Illustriertenwerbungen, Broschüren und Internetauftritten erlauben Einblicke in eine Welt des Scheins, in der manipulierte Bilder die Manipulation des Betrachters ermöglichen.
Eine Besonderheit des Landschulheims Steinmühle ist das Profil 2, in dem der Leistungskurs Kunst fächerübergreifend mit dem Grundkurs Deutsch gesellschaftliche Phänomene eingehender thematisieren und eine Studienfahrt in die Weltmetropole Amsterdam durchführen kann. Abschluss der Ausbildung im Profil 2 bildet das jährlich ausgeführte schriftliche Abitur im Leistungskurs Kunst.


