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Die Gymnasiale Oberstufe

Oberstufenschüler

Im ersten Jahr der gymnasialen Oberstufe (Einführungsphase E1 und E2) werden die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband unterrichtet. Die Klassen werden neu zusammengesetzt. Die Schülerinnen und Schüler werden baldmöglichst mit der neuen Situation vertraut gemacht. Dies unterstützen auch die Projektfahrten, die zu Beginn des Schuljahres unternommen werden.

 

In Deutsch, Englisch oder Mathematik - je nach Klasse - werden zwei zusätzliche Stunden zur Kompensation angeboten.

 

Inhaltlich-methodische Grundlagen werden im Hinblick auf die Qualifikationsphase (Q1 – Q4) gefestigt und besondere Interessen und Fähigkeiten im zweiten Halbjahr in Profilvorbereitungsstunden gefördert. Darüber hinaus kann Informatik gewählt und bis zum Abitur fortgeführt werden.

 

Mit ca. 70 Schülern pro Jahrgang und einem ausgeklügelten Stundenplansystem wird ein breites Fächerangebot in der Qualifikationsphase (Q1 – Q4) möglich. Besonders hervorzuheben ist das Angebot des Faches Kunst als Leistungskurs.

 

Seit dem Schuljahr 2004/05 wird die Oberstufe als Profiloberstufe organisiert. Das bedeutet, dass sich die Schülerinnen und Schüler zu Beginn der Qualifikationsphase in ein Profil einwählen, das aus einer Kombination von drei Fächern besteht - ein Leistungskurs und zwei Grundkurse. Ziel der Arbeit in Profilen ist es, fächerübergreifendes und soziales Lernen in kleinen, stabilen Lerngruppen zu organisieren.

 

Darüber hinaus müssen die Schüler wie in der hessischen Verordnung zur Oberstufe vorgegeben jeweils noch einen weiteren Leistungskurs aus den Fächern Englisch, Biologie, Chemie, Physik oder Mathematik wählen und die vorgeschriebenen Grundkurse wie Geschichte und Mathematik besuchen.

 

Persönliche Beratung ist für die Schule der Schlüssel zur erfolgreichen Entwicklung. Dies erfährt jeder Schüler beim Über­gang oder bei der Neuaufnahme in die Schule. Sie begleitet ihn, bis er sein Ausbildungsziel erreicht hat.

Der individuelle Leistungs- und Entwicklungsstand der Oberstufenschüler wird viermal im Schuljahr auf einer Konferenz festgestellt und beraten. Das Ergebnis wird mit den Schülern und den Eltern erörtert.

Abiturientinnen und Abiturienten

 

 

Das Abitur wird an der Schule abgelegt. Prüfer sind die Lehrkräfte des Kollegiums. Zeugnisse und Gutachten gewähren die gleichen Berechtigungen wie die der staatlichen Gymnasien.

 

Das Projekt „Berufsorientierung“ in den Jahrgangsstufen Q1 und Q2 erleichtert die Entscheidung für ein Studium oder einen Beruf nach dem Abitur. Sprechstunden der Berufsberatung des Arbeitsamtes finden monatlich statt.